2015 – Veranstaltungen


Kunstmuseum Bochum – 10.-13. Sept. 2015

Die Reise nach Suriname. Anatol Herzfeld / Frank Merks
Der Werkstoff Holz und die Auseinandersetzung mit diesem Material spielt in den Oeuvres von Anatol Herzfeld und Frank Merks eine wichtige Rolle. Beide Künstler arbeiten mit diesem Material und schaffen daraus große Skulpturen und Installationen.


Mikyung Pae „Trauerweide“

Kulturinsel Nepix Kull, Stadtpark Moers 2015 . Download Flyer »»


15.08.2015 Ausstellungseröffnung

Kunstinstallation auf der Kulturinsel Nepix Kull im Moerser Stadtpark in Zusammenarbeit mit dem Seewerk Skulpturenpark e.V.
ERÖFFNUNG 15. August, 14 Uhr
15. August bis 26. September – Mikyung Pae: „Trauer-Weide“
Shuttleservice zum Seewerk Skulpturenpark in Moers-Kapellen: Eröffnung der jährlichen großen Kunstausstellung ab 15 Uhr
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25.01.2015 – „Arbeitszeit“ Ausstellung

Evangelische Kirchengemeinde Osterath, Alte Poststraße 15, 40670 Meerbusch
Vernissage ist am Sonntag, dem 1. Februar 2015 um 11.15 Uhr, in der Kirche.
Ausstellungsdauer: 1.2. – 12.4.2015

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir hatten im Vorfeld einige Highlights in unserer Apsiskunst-Reihe angekündigt: unter anderem mit Blick auf die kommende Ausstellung „ARBEITSZEIT // Wir tragen das Kreuz in die Kirche“ von Anatol Herzfeld und Frank Merks. Beide Künstler wirken seit langem schon gemeinsam an verschiedenen Projekten, die alle unter dem Begriff „Arbeitszeit“ firmieren. So steht eine große Gemeinschaftsarbeit im Mittelpunkt der Ausstellung, ein eigens für die Osterather Ausstellung angefertigtes Kreuz; eine der Entwurfsskizzen ist auf dem Einladungsflyer abgebildet. Das ausgeführte Kreuz ist leuchtend hoffnungsgrün geworden, aus Holz mit stahlummantelten Enden, in seinem Zentrum eine Krone mit Strahlenkranz. Passionszeit und Ostern befinden sich im Februar schon im Blickfeld, nicht nur Kirchgänger wissen das. Zum österlichen Geschehen – in dem so viele verschiedene Aspekte enthalten sind – weist uns die stille Passionszeit den Weg, sammelt sich, sammelt uns. Anatols auf Holz gemaltes Triptychon „Das Leid“ nimmt direkten Bezug darauf – um uns weiterzuleiten zum Kreuz, dem allbekannten christlichen Symbol, das hier ganz voller Kraft aufgefasst und dargestellt ist.

Des weiteren sind 4 Buchobjekte – aus Holz – von Frank Merks zu sehen (Bibel, Koran und die 2 Talmudbücher): ein Hinweis auf die gemeinsame Wurzel der drei Buchreligionen. Wobei diese Zusammenstellung natürlich aktuell aufgeladen ist durch die jüngsten Ereignisse und Diskussionen, durch die immer wieder auftauchenden Fragen, wie sich die Religionen begegnen, was sich sich auf friedfertige Weise entgegnen können. Ein Gotteshaus, so Anatol, ist ein besonderer Raum, etwas wie eine geistige Zufluchtstätte – allerdings, wie das Leben überhaupt, eben auch Prozess und Aktion. So hätte er es auch gern gesehen, wenn der Titel der Ausstellung „Wir tragen das Kreuz in die Kirche“ gleichzeitig als Kunstaktion während der Vernissage realisiert worden wäre. Im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst wäre das aber zu schwierig geworden, daher werden wir das Hereintragen und Installieren bereits in kleinerem Rahmen zum Pressetermin am 27. Januar 2015 erledigen – und dabei ganz sicher die Holzräder an diesem Kreuz zu schätzen wissen, die seinen Transport erleichtern. Im Johannesevangelium ist es bekanntlich anders geschildert: Da heißt es, dass Jesus sein Kreuz selbst tragen musste. Vermutlich macht sich kaum jemand eine Vorstellung davon. Wir werden hier zumindest die Ausmaße (3,30 m hoch, 1,70 m breit und ca. 100 kg schwer) erkennen und erfühlen können.

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